Rumänien
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| România Rumänien |
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| Amtssprache | Rumänisch | ||||
| Hauptstadt | Bukarest | ||||
| Staatsform | Parlamentarische Republik | ||||
| Staatsoberhaupt | Präsident Traian Băsescu | ||||
| Regierungschef | Premierminister Emil Boc | ||||
| Fläche | 238.391 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 21.489.000 (Stand 2008[1]) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 93,7 Einwohner pro km² | ||||
| BIP
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2008 (Quelle: IMF[2]) $213,891 Mrd. |
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| HDI | 0,813 (60.) | ||||
| Währung | 1 Leu = 100 Bani 1 EUR = 4,049 RON |
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| Unabhängigkeit | 9. Mai 1877 | ||||
| Nationalhymne | Deşteaptă-te, române! | ||||
| Nationalfeiertag | 1. Dezember | ||||
| Zeitzone | UTC+2 OEZ UTC+3 OESZ (März–Oktober) |
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| Kfz-Kennzeichen | RO | ||||
| Internet-TLD | .ro | ||||
| Telefonvorwahl | +40 | ||||
Rumänien (rumänisch România) ist eine Republik in Europa, die von der Pannonischen Tiefebene bis zum Schwarzen Meer reicht. Der Name Romania war im Latein der Spätantike eine verbreitete Kurzbezeichnung für das Römische Reich. Rumänien grenzt (von Süden im Uhrzeigersinn) an Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Rumänien ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO, der OSZE und der Europäischen Union.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Topografie
Rumänien hat eine Fläche von 238.391 km². Es liegt in der Übergangszone zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa und grenzt im Süden an Bulgarien, im Westen an Serbien und Ungarn, im Norden an die Ukraine, sowie im Osten an Moldawien und das Schwarze Meer. Rumäniens Landschaft wird etwa zu je einem Drittel von Gebirge, Hochland und Ebene eingenommen. Der prägende Gebirgszug sind die Karpaten, welche die drei historischen Regionen Moldau, Walachei und Siebenbürgen voneinander trennen. Höchster Punkt Rumäniens ist der Moldoveanu mit 2.544 m.
Das geografische Zentrum Rumäniens ist das Siebenbürgische Hochland (Transsilvanien), das im Westen vom Apuseni-Gebirge und ansonsten vom Karpatenbogen umschlossen wird. Die Ostkarpaten stellen die Grenzen zum Moldauer Hochland dar, das im Nordosten Rumäniens liegt. Die Südkarpaten wiederum trennen Siebenbürgen von der Walachischen Tiefebene, die einen wesentlichen Teil der südrumänischen Region Walachei ausmacht. Diese lässt sich in die östliche Kleine Walachei (Oltenien) und das westliche Große Walachei (Muntenien) unterteilen. Im Westen Rumäniens grenzen die Karpatenausläufer an die Pannonische Tiefebene. Hier befinden sich die historischen Regionen Banat (Südwesten), Kreischgebiet (Westen) und Maramures (Nordwesten). Des Weiteren liegt im Norden Rumäniens die Bukowina. Im Osten des Landes grenzt die Dobrudscha ans Schwarze Meer.
Der bedeutendste Fluss Rumäniens ist die Donau, die über 1.075 km durch oder an Rumänien entlang fließt. Sie bildet die rumänische Südgrenze und mündet im Donaudelta ins Schwarze Meer. Die übrigen wichtigen Flüsse des Landes gehören zum Einzugsgebiet der Donau. Die Theiß grenzt Rumänien zum Teil nach Norden ab, der Pruth nach Nordosten. Der Sereth fließt durch den rumänischen Teil Moldaus, der Olt durch die Walachei, der Mureş durch Siebenbürgen.
→ Siehe auch: Liste der Flüsse in Rumänien
[Bearbeiten] Klima
Rumänien gehört prinzipiell zur gemäßigten Klimazone im Bereich der Westwindzone. Durch die natürliche Barriere der Karpaten unterscheiden sich die einzelnen Landesteile allerdings klimatisch voneinander. Siebenbürgen (westlich der Karpaten) ist noch vom maritimen Klima der atlantischen Winde geprägt. Die Karpaten verhindern jedoch, dass diese den Osten und Süden des Landes erreichen. In Moldau (östlich der Karpaten) herrscht ein kontinentales Klima vor. Diese Region ist kalten Luftströmen aus der Ukraine ausgesetzt. In der Walachei (südlich der Karpaten) existieren mediterrane Einflüsse, sowie in stärkerem Ausmaß in der Dobrudscha.
Die jährlichen Durchschnittstemperaturen variieren innerhalb Rumäniens zwischen 11°C im Süden und 8°C im Norden. Im Winter betragen die durchschnittlichen Temperaturen 0°C an der Schwarzmeerküste und -15°C im Hochgebirge. Im Sommer steigen die durchschnittlichen Temperaturen in den tieferen Regionen des Lands auf mehr als 25°C. Die Niederschläge sind tendenziell am stärksten im Nordwesten Rumäniens und am schwächsten im Südosten. Die höchsten jährlichen Niederschlagsraten treten mit 1.500 mm im Hochgebirge auf, verglichen mit 400 mm an der Schwarzmeerküste.
[Bearbeiten] Natur
[Bearbeiten] Flora
Neben den natürlich vorkommenden Pflanzen spielen heute eine Reihe von eingeführten Arten wie die Robinie eine zunehmende Rolle in der Vegetation. Nutzpflanzen sind unter anderem die aus Amerika eingeführte Kartoffel, der Mais und der Apfelbaum.
[Bearbeiten] Fauna
Die meisten in Rumänien heimischen Tiere leben in den gemäßigten Laubwäldern. Im Wald leben unter vielen anderen Arten verschiedene Marderarten, Dam- und Rothirsche, Rehe, Wildschweine sowie Füchse. In der Walachischen Tiefebene leben noch kleine Populationen von Trappen. Das unter dem Schutz der UNESCO stehende Donaudelta ist der Lebensraum von über 4.000 Tier- und über 1.000 Pflanzenarten.
Die rumänischen Karpaten sind durch eine große Artenvielfalt gekennzeichnet. Hier leben die zahlreichsten europäischen Populationen von großen Säugetieren: Braunbären (ca. 6.600 Exemplare[3]), Wölfe (ca. 3.100 Exemplare[4]) und Luchse (ca 1.500 Exemplare[5]).
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerung Rumäniens, 1980–2007[1] |
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|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1980 | 22.201.000 |
| 1990 | 23.207.000 |
| 2000 | 22.117.000 |
| 2007 | 21.564.000 |
[Bearbeiten] Demografie
Rumänien hat 21,6 Millionen Einwohner bei einer für EU-Verhältnisse leicht unterdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 93,7 Einwohnern pro km2. Der urbane Anteil ist dabei mit 54 Prozent im Verhältnis zur ländlichen Bevölkerung gemessen am europäischen Durchschnitt ausgewogen. Die Bevölkerung verteilt sich relativ gleichmäßig auf die einzelnen Landesteile.
Seit der Revolution 1989 besteht in Rumänien ein Geburtendefizit, so dass die Bevölkerungszahl leicht gesunken ist. Dafür ist vor allem die niedrige Fruchtbarkeitsrate von 1,3 Kindern pro Frau verantwortlich.[6] Dies hat auch Auswirkungen auf die rumänische Altersstruktur, nach der – für Europa typisch – nur 15 Prozent der Einwohner jünger als 15 Jahre alt sind. Weitere 15 Prozent der Bevölkerung sind älter als 65, wobei dieser Wert angesichts der zunehmenden Lebenserwartung (72 Jahre) mittelfristig steigen wird. Des Weiteren ist Rumänien aufgrund seiner wirtschaftlichen Probleme seit 1945 ein Auswanderungsland gewesen, auch wenn sich diese Entwicklung durch die Stärkung der Wirtschaft seit 2002 abschwächt.[7]
Mit Abstand größte Stadt Rumäniens ist die Landeshauptstadt Bukarest, in der 1,9 Millionen Einwohner leben, was sie zur insgesamt sechstgrößten Stadt innerhalb der EU macht. Gleich mehrere Städte liegen etwa um einen Wert von 300.000 Einwohnern herum, wobei es sich meist um die historischen Zentren der rumänischen Regionen handelt: Iaşi, Cluj-Napoca, Timişoara, Constanţa, Craiova, Galaţi und Braşov. Insgesamt haben 24 Städte Rumäniens mehr als 100.000 Einwohner.
→ Siehe auch: Liste der Städte in Rumänien
→ Siehe auch: Liste deutscher Bezeichnungen rumänischer Orte
[Bearbeiten] Ethnien und Sprachen
Rumänen bilden mit 89,5 % die größte Bevölkerungsgruppe in Rumänien.[8]. Daneben existieren aber zahlreiche autochthone, nationale Minderheiten, die teilweise regional die Mehrheit stellen. Darunter sind vor allem die Ungarn mit 6,6 % (etwa 1,4 Millionen Menschen) hervorzuheben. Die Hauptsiedlungsgebiete der ungarischen Bevölkerung befinden sich im Grenzgebiet zu Ungarn, sowie im Südosten Siebenbürgens, dem Szeklerland. Das Verhältnis zwischen Rumänen und den Ungarn ist historisch vorbelastet, hat sich allerdings seit Mitte der 1990er deutlich verbessert. Die Demokratische Union der Ungarn in Rumänien, eine ethnische Sammelpartei, ist seitdem mehrfach Teil der nationalen Regierungskoalition gewesen.
Die nächstgrößte Bevölkerungsgruppe in Rumänien sind die Roma (2,5 %), die allerdings keine regionalen Schwerpunkte bewohnen. Der ursprünglich hohe Anteil der Deutschen ist auf 0,3 % gesunken. Dabei handelt es sich vor allem um Siebenbürger Sachsen und Donauschwaben (Banat und Nordwesten bei Satu Mare). Der Altersdurchschnitt dieser Gruppen ist jedoch relativ hoch, so dass die Gesamtzahl der Deutschen in Rumänien von etwa 60.000 Menschen weiter sinken wird. Daneben existieren zahlreiche weitere Minderheiten: Ukrainer (0,3 %) in der Bukowina und Maramuresch, Russen (0,2 %), Türken (0,2 %), und Tataren (0,1 %) in der Dobrudscha, sowie Serben (0,1 %) und Slowaken (0,1 %) im Banat. In der Bukowina lebt auch eine kleine polnische Minderheit und im Banat eine tschechische.
Die Verteilung der Sprachen entspricht weitgehend den einzelnen Nationalitäten.[8] Amtssprache Rumäniens ist laut Verfassung Rumänisch (limba română), eine der Ostromanischen Sprachen, das von 91 % der Bevölkerung des Landes gesprochen wird. Ungarisch nimmt mit 6,7 % regional ebenfalls eine bedeutende Rolle ein. In Regionen, in denen eine der Minderheitensprachen von mehr als 20 % der Bevölkerung gesprochen wird, ist diese offizielle Zweitsprache in Verwaltung, Gerichten und Schulen. Die häufigsten Fremdsprachen in Rumänien sind Englisch und Französisch, in Siebenbürgen auch Deutsch.
[Bearbeiten] Religionen
Rumänien hat als säkulares Land keine Staatsreligion. Allerdings bekennt sich mit 86,7 %[1] der überwiegende Teil der Bevölkerung zur Rumänisch-Orthodoxen Kirche. Diese ist eine autokephale Kirche innerhalb der osteuropäischen Orthodoxie. Die ethnische und sprachliche Teilung Rumäniens setzt sich in der Kirchenzugehörigkeit fort, da die Ungarn vorzugsweise anderen Konfessionen angehören.
Protestanten machen insgesamt 6,6 % der Bevölkerung aus. Etwa die Hälfte von ihnen sind Reformierte, während die übrigen den Gemeinden der Pentekostalen, Baptisten, Adventisten, Unitarier, Lutheraner und Evangelikalen angehören. Die protestantischen Kirchen sind zur Hälfte unter den Ungarn und Deutschen in Siebenbürgen vertreten, während die neoprotestantischen Kirchen vor allem unter den Rumänen verbreitet sind. Insgesamt 5,6 % der Rumänen bekennen sich zur katholischen Kirche, wovon allerdings etwa ein Sechstel der mit Rom unierten rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche aus Siebenbürgen angehört. Die Mehrheit der römischen Katholiken wird von den ethnischen Ungarn gestellt. In der Region Moldau leben auch zahlreiche Katholiken ungarischer Sprache (Tschangos). Katholisch sind auch die Donauschwaben.
Des Weiteren gibt es zu 0,3 % Muslime in Rumänien, wobei es sich vor allem um Türken und Tataren aus der Dobrudscha handelt. Von den ursprünglich zahlreichen Juden ist nur eine kleine Minderheit übrig geblieben. Die Anzahl der rumänischen Konfessionslosen liegt trotz der langen kommunistischen Herrschaft nur bei 0,2 %.
[Bearbeiten] Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Rumäniens
[Bearbeiten] Frühgeschichte und Ethnogenese der Rumänen
Das Gebiet des heutigen Rumänien wurde mindestens seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. von Geten und Dakern besiedelt. Diese wurden 106 n. Chr. durch Trajan gewaltsam in das Römische Reich eingegliedert. Die Römer etablierten auf dem Gebiet des heutigen Siebenbürgens und des Banats die Provinz Dacia (Dakien), welche etwa 271 wieder aufgegeben wurde. Während der Völkerwanderung wurde das Gebiet des heutigen Rumäniens von verschiedenen Stämmen durchzogen, darunter Goten, Slawen, Hunnen und Magyaren (Ungarn).
Der Ursprung des rumänischen Volkes ist unter Historikern umstritten, die zwei konkurrierende Thesen vertreten: Die dako-romanische Kontinuitätstheorie besagt, dass auch nach der Aufgabe der römischen Provinz Dacia dauerhaft nördlich der Donau eine dakisch-romanische Bevölkerung verblieben sei, aus denen zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert die heutigen Rumänen hervorgegangen seien. Dem gegenüber steht die Migrationsthese, wonach die Ethnogenese der Rumänen südlich der Donau stattgefunden habe und diese Bevölkerung erst nach dem Ungarneinfall (9. Jahrhundert) nach Siebenbürgen eingewandert sei.
[Bearbeiten] Die drei Fürstentümer
Siebenbürgen war etwa seit 895 Teil des ungarischen Árpáden-Reiches. Nach dem Aussterben der Dynastie wurde Siebenbürgen ab dem späten 13. Jahrhundert faktisch autonom. Teile seiner rumänischen Bevölkerung siedelten sich jenseits der Karpaten an, wodurch sich im 14. Jahrhundert auch die Fürstentümer Moldau und Walachei etablieren konnten.
Die drei Fürstentümer befanden sich während des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit im Grenzgebiet des osmanischen und ungarisch-habsburgischen Einflussgebietes. Siebenbürgen war ab dem 15. Jahrhundert wieder fest an Ungarn gebunden, während seine rumänische Bevölkerung gegenüber den dort angesiedelten Ungarn und Deutschen viele Rechte einbüßte. Moldau und die Walachei konnten zeitweilig ihre Unabhängigkeit bewahren, waren aber seit dem frühen 16. Jahrhundert dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Ihre politische und religiöse Autonomie sowie ihre ethnische Homogenität blieb jedoch bestehen. Bedeutende Fürsten dieser Epoche waren Mircea der Alte (Mircea cel Bătrân, 1386–1418) und Vlad III. Drăculea (1448–1476) in der Walachei, sowie Stephan der Große (Ştefan cel Mare, 1457–1504) in Moldau.
Im Jahr 1600 waren alle drei Fürstentümer kurzzeitig unter Michael dem Tapferen (Mihai Viteazul, 1593–1601) vereinigt.
Im 18. Jahrhundert verschlechterte sich die politische Lage der rumänischen Fürstentümer: Siebenbürgen wurde bis 1711 fester Bestandteil von Österreich-Ungarn, während Moldau und die Walachei immer stärker von Konstantinopel aus kontrolliert wurden. Seit dem Rückgang der türkischen Macht im 19. Jahrhundert lagen beide Fürstentümer wiederum im Spannungsfeld zwischen Österreich-Ungarn und Russland. Österreich eroberte zusätzlich zu Siebenbürgen bis 1775 auch die Bukowina und das Banat, während sich Russland 1812 in Bessarabien festsetzte. Die Reste Moldaus und der Walachei verblieben bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts unter der Abhängigkeit des Osmanischen Reiches.
[Bearbeiten] Etablierung des unabhängigen Rumäniens
1859 wurde Alexander Johann I. (Alexandru Ioan Cuza) sowohl zum Fürsten der Walachei als auch Moldaus gewählt und proklamierte am 24. Dezember 1861 den souveränen Staat Rumänien (das sogenannte „Altreich“). Aufgrund seiner innenpolitischen Reformen wurde er aber 1866 mit Billigung der Großmächte durch die Bojaren (Adlige) zur Abdankung gezwungen und durch Karl von Hohenzollern-Sigmaringen (Carol I.) ersetzt. Im Russisch-Türkischen Krieg 1877–1878 unterstützten die Rumänen Russland, woraufhin ihre Unabhängigkeit auf dem Berliner Kongress bestätigt wurde. Zusätzlich erhielt Rumänien die Dobrudscha gegen die Abtretung des südlichen Bessarabien an Russland. Am 26. März 1881 wurde in Bukarest das neue Königreich Rumänien proklamiert.
Nach mehreren Jahren innenpolitischer Reformen und außenpolitischer Stabilität kämpfte Rumänien 1913 im Zweiten Balkankrieg gegen Bulgarien und sicherte sich im Frieden von Bukarest die südliche Dobrudscha. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 verhinderte die rumänische Oligarchie gegen den Willen Karls I. eine Parteinahme zugunsten der Mittelmächte.
Sein Neffe und Nachfolger Ferdinand I. trat im Sommer 1916 der Entente bei. Zunächst eroberten die Rumänen den Südosten Siebenbürgens. Die Gegenoffensive der deutschen, österreichischen und bulgarischen Truppen führte jedoch zur Besetzung der Walachei im Dezember 1916, so dass Ferdinand I. in die Provinz Moldau fliehen musste. Dort konnte mit französischer Hilfe der militärische Widerstand wiederhergestellt werden. In den Friedensverträgen von Versailles 1919 und Trianon 1920 profitierte Rumänien erheblich von seiner Parteinahme zugunsten der Siegermächte: Vom untergegangen Österreich-Ungarn erhielt es Siebenbürgen, das östliche Kreischgebiet, die Bukowina und zwei Drittel des Banats, sowie zusätzlich Bessarabien vom bolschewistisch gewordenen Russland.
[Bearbeiten] Großrumänien
Staatsfläche und Bevölkerungszahl des neuen „Großrumäniens“ hatten sich verdoppelt, wodurch es von einem relativ einheitlichen Nationalstaat zu einem Vielvölkerstaat geworden war. Etwa ein Viertel der rumänischen Staatsbürger gehörten einer der nationalen Minderheiten wie Ungarn, Deutschen, Juden oder Ukrainern an. Wie andere Staaten Europas war auch Rumänien in der Zwischenkriegszeit von politischer Instabilität gekennzeichnet. 1927 wurde Kronprinz Karl zum Thronverzicht gezwungen und sein minderjähriger Sohn Michael I. (Mihai I.) wurde König. Sein Vater bestieg jedoch 1930 doch noch als Karl II. (Carol II.) den Thron.
Rumänien hatte sich zunächst außenpolitisch an Frankreich und Großbritannien orientiert, wandte sich aber ab 1934 aus wirtschaftlichen Gründen und auf der Suche nach einer neuen Schutzmacht dem nationalsozialistischen Deutschland zu. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der sich daran anschließenden territorialen Neuordnung Europas im Hitler-Stalin-Pakt verlor Rumänien große Gebiete seines Staatsgebietes: Im Sommer 1940 wurden die Nordbukowina, das Hertza-Gebiet und Bessarabien von der Sowjetunion besetzt, die Süddobrudscha wurde an Bulgarien, das nördliche Siebenbürgen wurde an Ungarn (Zweiten Wiener Schiedsspruch) abgetreten.
Karl II. ging nach diesen Verlusten ins Exil, woraufhin die Macht faktisch an den neuen Ministerpräsidenten Ion Antonescu fiel. Dieser errichtete ein faschistisches Regime, und Rumänien trat den Achsenmächten bei. 1941 beteiligte sich Rumänien am zunächst erfolgreichen deutschen Feldzug gegen die Sowjetunion, wodurch die ein Jahr zuvor verlorene Gebiete wieder rumänisch wurden. Innenpolitisch wurden zahlreiche Juden und Roma vom Antonescu-Regime verfolgt und ermordet.[9][10] Die erfolgreiche Offensive der Roten Armee im August 1944 führte schließlich zum Sturz Antonescus und zum Frontwechsel Rumäniens. Es erhielt zwar Nordsiebenbürgen zurück, doch kamen Bessarabien, das Hertza-Gebiet und die Nordbukowina wieder unter sowjetische Herrschaft. Dessen Hauptteil bildet heute der eigenständige Staat Moldawien, der Rest (Budschak und die heutige Oblast Czernowitz) gehört zur Ukraine.
[Bearbeiten] Die kommunistische Herrschaft
Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Rumänien völlig unter sowjetischen Einfluss. Die Eliten des alten Systems und politische Gegner wurden enteignet, verschleppt oder ermordet. 1947 wurden zunächst alle bürgerlichen Parteien verboten und am 30. Dezember 1947 schließlich König Mihai I. abgesetzt. Die Sozialdemokraten wurden mit der zuvor unbedeutenden Kommunistischen Partei Rumäniens (KPR) zwangsvereinigt, woraus die Rumänische Arbeiterpartei (RAP) hervorging. Diese rief die Volksrepublik Rumänien aus, in der Gheorghe Gheorghiu-Dej als Führer der RAP der bestimmende Mann war.
1948 erfolgte die letzte territoriale Abtretung, die Schlangeninsel wurde in einem geheimen Protokoll vom 23. Mai der Sowjetunion übergeben.
Staat und Wirtschaft Rumäniens wurden systematisch nach kommunistischen Vorstellungen umgeformt: 1948 wurde die Industrie verstaatlicht, ab 1950 auch die Landwirtschaft. Um den ethnischen Gegensatz mit den Ungarn innerhalb Rumäniens abzuschwächen, wurde 1952 in deren Hauptsiedlungsgebiet das autonome Szeklerland eingerichtet. Obwohl Gheorghiu-Dej eine vorsichtige Eigenständigkeit gegenüber der Sowjetunion anstrebte, trat Rumänien 1955 dem Warschauer Pakt bei. Mitte der 1950er verbesserte sich die wirtschaftliche Versorgungslage in Rumänien, was die innenpolitische Lage stabilisierte.
Am 21. August 1965 wurde die Sozialistische Republik Rumänien ausgerufen. Führender Mann des Landes wurde Nicolae Ceauşescu, der nach dem Tod von Gheorghiu-Dej das Amt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei übernommen hatte (seit 1974 auch Präsident). Ceauşescu unternahm mehrere radikale Einschnitte in die rumänische Wirtschaft und Gesellschaft: Gesetze zur Förderung des Kinderreichtums und ein Abtreibungsverbot sollten die Bevölkerungszahl Rumäniens steigern.[11]. Mittels ausländischer Kredite und durch die Umsiedlung von Teilen der Landbevölkerung in die Städte sollte das agrarisch geprägte Land industrialisiert werden.
Der gewünschte Erfolg dieser Maßnahmen stellte sich jedoch nicht ein, sondern führte seit den 1970ern zu einer Versorgungskrise. Der Zusammenbruch der Volkswirtschaft und die mangelnde Bonität Rumäniens zwang das Regime zum Export von Grundversorgungsgütern. Dennoch bewahrte Ceauşescu seine Macht durch eine Geheimpolizei (Securitate) und einen ausgeprägten Personenkult. Nach dem Mauerfall und der Wende 1989 in der DDR und den anderen Staaten des Ostblocks kam es jedoch zur Rumänischen Revolution. Demonstrationen forderten das Ende des Ceauşescu-Regimes, welches mit Gewalt reagierte, was zu mehr als 1000 Todesopfern führte. Nachdem sich die Armee mit den Demonstranten verbündet hatte, wurde Ceauşescu am 25. Dezember 1989 vor ein Militärgericht gestellt und standrechtlich erschossen.
[Bearbeiten] Rumänien seit 1990
In der nachkommunistischen Zeit konnte sich Rumänien zunächst nur langsam von den Folgen jahrzehntelanger Diktatur und Misswirtschaft erholen. Vorherrschende Partei in den Jahren nach der Revolution wurde die Sozialdemokratische Partei (PSD; ursprünglich Nationale Rettungsfront) unter dem neuen Staatspräsidenten Ion Iliescu. Diese rekrutierte sich größtenteils aus den alten kommunistischen Eliten. Dennoch verfolgte Rumänien fortan einen demokratischen und marktwirtschaftlichen Kurs. Außenpolitisch orientierte es sich nach Westen, was 2004 zum Beitritt in die NATO sowie 2007 in die Europäische Union führte.
Seit 2004 ist Traian Băsescu, gemeinsamer Kandidat eines Mitte-Rechts-Bündnisses, rumänischer Staatspräsident.
Bei den Parlamentswahlen am 30. November 2008 gingen die oppositionellen Parteien PSD und PD-L als Sieger hervor. Die sozialistische Partei kam nach der Auszählung von 99,62 Prozent der Stimmen auf 33,09 Prozent im Abgeordnetenhaus und 34,12 Prozent im Senat. Die rechtsliberale PD-L gewann 32,34 beziehungsweise 33,57 Prozent. Ministerpräsident Călin Popescu-Tăriceanus regierende Nationalliberale Partei (PNL) erlitt eine klare Niederlage und erreichte nur 18,57 beziehungsweise 18,75 Prozent der Stimmen. Nachdem die ultranationalistische Partei România Mare erstmals den Parlamentseinzug verfehlte, gilt die Regierungsbildung in Rumänien als offen. Mit 40 Prozent war die Wahlbeteiligung die niedrigste seit dem Fall der kommunistischen Regierung.[12]
[Bearbeiten] Namensgeschichte
→ Hauptartikel: Rumäne/Rumänien (Etymologie)
Der rumänische Begriff România (Rumänien) kommt vom rumänischen român (Rumäne), der seinerseits eine Ableitung des lateinischen romanus (Römer, römisch) darstellt.
Die ältesten bekannten Dokumente, welche den Begriff "Rumäne" attestieren, stammen von Berichten italienischer Humanisten, die im 16. Jahrhundert zumeist vom Papst auf Erkundungsreise durch Siebenbürgen, die Walachei und Moldau gesandt wurden.
Das bekannteste Schriftstück, in dem der rumänische Landesname der Walachei attestiert wird, ist ein Brief des Kaufmannes Neacşu an Braşovs (Kronstadt) Bürgermeister aus dem Jahr 1521. In diesem Text wird das von Fremden als Fürstentum Walachei bezeichnete Gebiet auf Rumänisch „Rumänisches Land" (orig.: Țara românească) genannt. Historische Dokumente weisen zwei Schreibweisen für Rumäne auf: român und rumân. Mehrere Jahrhunderte lang wurden beide Schreibweisen undifferenziert eingesetzt, manchmal innerhalb desselben Satzes. Durch einen soziolinguistischen Prozess der semantischen Differenzierung gewann im 17. Jahrhundert die vorherrschende Sprechform rumân die Bedeutung Leibeigener, während die Sprechform român ihre ethnosprachliche Bedeutung behielt. Nach der Abschaffung der Leibeigenschaft durch den Fürst Constantin Mavrocordat um 1746 ging die Form rumân allmählich aus der Sprache verloren, die Sprechform român stabilisierte sich definitiv nach 1830. In seiner modernen Bedeutung wurde der Begriff „Rumänien" anfangs des 19. Jahrhunderts attestiert, als der griechische Mönch und Literat Dimitrie Daniel Philippide 1816 die "Geschichte Rumäniens" und "Geographie Rumäniens" in Leipzig veröffentlichte.
[Bearbeiten] Politik
→ Hauptartikel: Politisches System Rumäniens
[Bearbeiten] Politisches System
Rumänien ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. Staatsoberhaupt ist der Präsident (rum. preşedinte), Regierungschef ist der Premierminister (rum. Prim-ministru). Die gesetzgebende Gewalt liegt bei einem Zweikammerparlament, das aus der Abgeordnetenkammer (Camera Deputaţilor) und dem Senat (Senatul) besteht.
Rumänien war seit 2005 Beitrittskandidat zur Europäischen Union. Die Verhandlungen wurden am 25. April 2005 abgeschlossen; am 1. Januar 2007 trat das Land unter Auflagen[13] der Union bei.
→ Siehe auch: Liste der Staatsoberhäupter Rumäniens
[Bearbeiten] Außenpolitik
Im Zuge der NATO-Osterweiterung wurde Rumänien am 29. März 2004 Mitglied der NATO, die rumänische Armee ist seitdem in die transatlantische Sicherheitsstruktur eingebunden.
2004 und 2005 war Rumänien nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat, im Juli 2004 und im Oktober 2005 führte es den Vorsitz. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählen gemäß eigener Aussagen die Verpflichtungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, den Drogen- und Menschenhandel sowie gegen die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen. Im Mittelpunkt stünden auch die Armutsbekämpfung und die nachhaltige Entwicklung als integraler Bestandteil der weltweiten Stabilität.
Nach starken Verlusten der sozialdemokratischen Partei bei der Kommunalwahl Juni 2004 fiel die Umbildung der rumänischen Regierung (siehe Kabinett Tăriceanu II) just in die Endphase der EU-Beitrittsverhandlungen, die im Dezember 2004 abgeschlossen wurden. Seit 1. Januar 2007 ist Rumänien Mitglied der EU.
Aus den Parlamentswahlen vom 28. November 2004 ging eine bürgerlich-liberale Minderheitsregierung hervor, die aus der Allianz D.A. (Gerechtigkeit und Wahrheit) (112 Sitze), der UDMR (Partei der ungarischen Minderheit) (22 Sitze) und der sozialliberalen PUR (Humanistische Partei Rumäniens, heute Konservative Partei/PC; 19 Sitze) besteht. Bukarests ehemaliger Bürgermeister Traian Băsescu wurde in der Stichwahl vom 12. Dezember mit 52 % der Stimmen zum neuen Präsidenten Rumäniens gewählt.
Siehe auch: Liste der Außenminister Rumäniens
[Bearbeiten] Militär
→ Hauptartikel: Rumänische Armee
Die Armata Română (Rumänische Armee) als Streitkräfte von Rumänien sind seit dem 29. März 2004 in das Verteidigungs- und Sicherungskonzept der NATO eingebunden. Der Wehrdienst wurde formell im Jahr 2004 abgeschafft. Das Militärbudget betrug 2006 4,3 Mrd US-Dollar.
[Bearbeiten] Verwaltungsgliederung
Die historischen Regionen haben in Rumänien keine administrative Bedeutung. Der Staat ist in 41 Kreise („judeţ“, Pl.: „judeţe“) sowie die Hauptstadt Bukarest unterteilt. Diese zentralistische Verwaltungsgliederung wurde nach dem Vorbild der französischen Départements im 19. Jahrhundert geschaffen. In den ersten Jahren der kommunistischen Herrschaft wurde diese Ordnung verändert, doch kehrte Rumänien 1968 zum ursprünglichen System zurück. Allerdings wurden 1981 die Kreise Ilfov und Ialomiţa in die Kreise Giurgiu, Călăraşi, Ialomiţa und Ilfov neuorganisiert. Bis 1995 war Ilfov zudem kein selbstständiger Kreis, sondern von Bukarest abhängig.
Parallel existieren in Rumänien acht Planungsregionen. Diese wurden 1998 im Zuge der Vorbereitung auf den EU-Beitritt geschaffen. Sie haben keine realen Befugnisse und sind somit auch keine juristischen Verwaltungseinheiten im eigentlichen Sinn. Die Planungsregionen sind allerdings für die Zuteilung von EU-Fördergeldern sowie für statistische Erhebungen von Bedeutung.
→ Siehe auch: Liste der Kreise in Rumänien
→ Siehe auch: Liste der historischen Regionen in Rumänien und Moldawien
[Bearbeiten] Infrastruktur
Die Infrastruktur Rumäniens hat gewisse Probleme. Rumänien wird von den paneuropäischen Verkehrskorridoren Nr. 4 und Nr. 9 durchquert sowie von Nr. 7 (Wasserweg Donau) in seinem Süden begrenzt. Investitionen in den Eisenbahnverkehr sowie den Zustand der Straßen sind dringend nötig.
Obwohl Rumänien seit 1. Januar 2007 Mitglied der EU ist und dadurch Geld zur Verbesserung und zum Ausbau der Infrastruktur bei der EU beantragt werden kann, geschieht dies nur sehr zögerlich. Der mögliche Rahmen wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Ursache ist die ineffiziente Verwaltung welche die Infrastrukturprojekte nicht in angemessener Zeit vorantreibt.
[Bearbeiten] Flugverkehr
Es existieren zwei Flughäfen bei Bukarest, weiterhin je einer bei Arad, Craiova, Sibiu, Târgu Mureş, Constanţa, Cluj-Napoca, Timişoara, Oradea, Bacău, Suceava und Iaşi. Einheimische Fluggesellschaften sind Tarom, Carpatair und die Billigfluggesellschaft Blue Air.
[Bearbeiten] Straßennetz
Es existieren zwei Autobahnen:
- Autobahn A1 Piteşti–Bukarest (ca. 113 km)
- Autobahn A2 Bukarest–Feteşti–Constanţa (ca. 225 km)
Autobahnen/Abschnitte im Bau:
- Autobahnabschnitt A3 Braşov–Oradea (ca. 415 km, Fertigstellung ca. 2012, Autostrada Transilvania)
- Autobahnumgehung (A1) Piteşti (Fertigstellung 2007)
- Autobahnumgehung (A1) Sibiu (Bauarbeiten unterbrochen (Stand 2008))
Autobahnen/Abschnitte in Planung:
- Autobahn A1 Piteşti–Sibiu–Deva–Timişoara–Arad (nach Ungarn)
- Autobahn A3 Bukarest–Comarnic–Predeal–Braşov (ca. 174 km)
- Bukarest–Iaşi (nach Moldawien)
- Autobahnring für Bukarest
[Bearbeiten] Eisenbahn
Rumänien verfügt mit der Rumänischen Staatsbahn (CFR) über eines der längsten Eisenbahnnetze Europas. Große Teile des Streckennetzes und des rollenden Materials haben einen starken Modernisierungsbedarf, wobei es in den letzten Jahren punktuelle Verbesserungen gab. So werden seit Anfang 2003 u.a. im Fernverkehr moderne Desiro-Züge (CFR Baureihe 96) unter dem Namen „Săgeata Albastră“ („Blauer Pfeil“) eingesetzt.
[Bearbeiten] Telekommunikation
In Rumänien verfügen laut Eurostat nur ca. 22% der Haushalte über einen Internetzugang. Ca. 7% der Haushalte verfügen über einen Breitbandinternetanschluß. Größter Anbieter im Festnetzbereich mit ca. 3 Mio. Festnetzanschlüssen ist Romtelecom, der privatisierte Nachfolger der Rumänischen Post. Es gibt mehr Mobilfunkanschlüsse als Festnetzanschlüsse in Rumänien.
Es gibt folgende Mobilfunknetzbetreiber in Rumänien:
- Vodafone Rumänien (ca. 8 Mio. Kunden / Stand 2008)
- Orange Rumänien (ca. 7 Mio. Kunden / Stand 2008)
- Cosmote (ca. 3,6 Mio. Kunden / Stand 2008)
- Zapp Mobile