1938
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik
- 1. Januar: Der chinesische Ministerpräsident Chiang Kai-shek legt sein Amt nieder
- 1. Januar: Änderung des dänischen Erbgesetzes. Uneheliche Kinder werden ehelichen Kindern gleichgestellt
- 1. Januar: Johannes Baumann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Aufgrund der steigenden Zahl von Verkehrsopfern treten neue Verkehrsregeln in Kraft. Dazu gehört vor allem das unbedingte Rechtsfahrgebot auf allen Straßen
- 1. Januar: Alle nach den Nürnberger Gesetzen jüdischen Ärzte werden aus der Ersatzkassenpraxis im Deutschen Reich ausgeschlossen, ihre ärztlichen Leistung in der Folge nicht mehr von den Krankenkassen vergütet.
- 1. Januar: Juden im Deutschen Reich wurde das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften und Handwerksbetrieben, das Anbieten von Waren und Dienstleistungen untersagt
- 5. Januar: Das „Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“ zwingt Juden in Deutschland, aus einer bestimmten, eng begrenzten Zahl „typisch jüdischer“ Vor- und Zunamen ihren Erst- oder Zweitnamen zu wählen.
- 5. Februar: Die von Adolf Hitler geführte Reichsregierung kommt letztmals zu einer Kabinettssitzung zusammen.
- 12. Februar: Der österreichische Kanzler Kurt Schuschnigg muss bei seinem Treffen mit Adolf Hitler auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden Zugeständnisse an die Nationalsozialisten machen.
- 15. Februar: Bei einer Regierungsumbildung in Österreich werden die beiden Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart als Sicherheitsminister und Edmund Glaise-Horstenau als Minister ohne Portefeuille in die Regierung aufgenommen.
- 20. Februar: Rätoromanisch wird vierte Landessprache der Schweiz
- 6. März: Die Seeschlacht von Cabo de Palos, die größte Seeschlacht des Spanischen Bürgerkrieges, endet mit einem Republikanischem Sieg.
- 11. März: Der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg tritt nach ultimativen Äußerungen Adolf Hitlers zurück. "Vor der Gewalt weiche" er eher, als einen Kampf zu beginnen, erklärt Schuschnigg in einer Rundfunkansprache. Der Nationalsozialist Arthur Seyß-Inquart bildet eine neue Regierung.
- 12. März: Hitler lässt reichsdeutsche Wehrmachtstruppen in Österreich einmarschieren und vollzieht damit den ersten Schritt für den Anschluss an das (Deutsche Reich).
- 28. März: Adolf Hitler weist bei einem Gespräch den Führer der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, an, der tschechoslowakischen Regierung gegenüber Forderungen zu erheben, denen sie nicht entsprechen kann. Die angeschürte Krise über das Sudetenland endet im Herbst im Münchner Abkommen.
- 1. April Das Groß-Hamburg-Gesetz § 2 tritt in Kraft: Die am 1. April 1937 an Hamburg angegliederten Gemeinden und Städte werden mit der "freien Reichsstadt Hamburg" zu einer Gemeinde mit dem Namen "Hansestadt Hamburg" zusammengefasst
- 10. April Wahl zum sogenannten "Großdeutschen Reichstag"
- 26. Mai: Grundsteinlegung für die Stadt Wolfsburg und des Volkswagen-Werkes
- 28. Mai: Hitler befiehlt den Ausbau des vor 1937 begonnenen Westwalls zu Frankreich
- 6. Juli bis 15. Juli: Konferenz von Evian
- 15. Juli: Es kommt zum japanisch-russischen Grenzkonflikt.
- 22. Juli: In Deutschland wird, verbunden mit Nachteilen für Juden, als Inlandsausweis die Kennkarte eingeführt. Der Personalausweis löst später diesen Lichtbildausweis ab.
- 28. Juli: Die brasilianische Polizei erschießt im nordöstlichen Bundesstaat Sergipe in einem Feuergefecht mit Cangaceiros den bekannten Bandenführer Virgulino Ferreira da Silva, genannt „Lampeão“, seine Frau Maria Bonita und weitere neun Gefolgsleute. Das letzte Mitglied dieser Banden Gesetzloser wird im Jahr 1940 getötet, womit die Zeit der später heroisierten Cangaços endet.
- 27. September: In der Fünften Verordnung zum Reichsbürgergesetz wird während der Zeit des Nationalsozialismus jüdischen Rechtsanwälten die Zulassung ab 30. November 1938 entzogen. Das bereits restriktive Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft von 1933 hatte jüdischen Anwälten in Deutschland in Grenzen die Berufsausübung gestattet.
- 29. September: Münchener Abkommen. Die Tschechoslowakei wird gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten
- 1. Oktober: Einmarsch der Wehrmachtstruppen in das Sudetenland
- 6. Oktober: Die Regierung Polens verfügt, dass alle Pässe von im Ausland lebenden Polen ungültig werden, sofern sie nicht einen „Prüfvermerk“ enthalten.
- 24. Oktober: Der deutsche Außenminister von Ribbentrop schlägt seinem polnischen Kollegen ein Acht-Punkte-Programm zur Lösung der deutsch-polnischen Probleme vor.
- 27. Oktober: Das Auswärtige Amt des Deutschen Reiches verfügt die „vollständige Ausweisung aller Juden polnischer Staatsangehörigkeit“. Noch am selben Abend beginnt die Gestapo in Deutschland in aller Öffentlichkeit mit den Verhaftungen. 17.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder werden schon in der folgenden Nacht nach Polen deportiert.
- 9. November auf 10. November „Reichspogromnacht“: Pogrom gegen die Juden im Deutschen Reich
- 12. November: Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben; Abschluss der Arisierung
- 23. November: Die deutschen Feuerwehren werden reichsweit der Polizei unterstellt. Es wird festgelegt, dass alle Feuerwehrfahrzeuge mit blauen Rundumkennleuchten und Folgetonhorn zu kennzeichnen sind.
- 3. Dezember: Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens
- 10. Dezember: In der Schweiz löst der Vorsitzende Ernst Leonhardt die aus dem Volksbund hervorgegangene Nationalsozialistische Schweizerische Arbeiterpartei auf. Ihre Kundgebungen und die Parteizeitung waren wenige Wochen zuvor behördlich verboten worden.
- 16. Dezember: Die Nationalsozialisten führen als Auszeichnung für kinderreiche Mütter das Mutterkreuz ein. Die ersten Verleihungen finden am 21. Mai 1939 statt.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1. März: Das südkoreanische Unternehmen Samsung wird in Daegu von Lee Byung-Chull als Lebensmittelladen gegründet.
- 4. März: Die US-Gesellschaft Standard Oil of California findet nach mehrmonatigen erfolglosen Probebohrungen in Saudi-Arabien im Bohrloch Damman Nummer 7 Erdöl. Die Stadt Dammam am Persischen Golf wird in der Folge ein wichtiges Förderzentrum für das „Schwarze Gold“.
- 1. April: In der Schweiz wird erstmals der Instantkaffee Nescafé verkauft.
- 1. September: Reichsfinanzminister Schwerin von Krosigk warnt Hitler in einem Brief vor einer "schweren finanziellen Krise" bzw. vor dem Staatsbankrott.
- 27. September: Das mehr als ein halbes Jahrhundert weltweit größte Passagierschiff, die RMS Queen Elizabeth, wird in Dienst gestellt.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 20. Juni: Carl Bode fliegt mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 230,3 km: Weltrekord.
- 6. Juli: Seth Barnes Nicholson entdeckt den Jupitermond Lysithea (Jupiter X).
- 10. Juli: Der flugbegeisterte Howard Hughes umrundet in einer Lockheed 14 mit seinen Begleitern in 91 Stunden die Erde, es ist die bis dahin schnellste Weltumrundung.
- 22. Oktober: Unter Zuhilfenahme einer mit einem Tuch elektrisch aufgeladenen Metallplatte, Schwefelpuder, staubfeinen Bärlappsporen und einer Wachsplatte fand durch Chester Carlson die erste Fotokopie (Trockenkopie) statt, auf der stand 10.-22.-38 ASTORIA. Das war das Tagesdatum der ersten Fotokopie.
- 8. Dezember: In Kiel geht der Stapellauf des ersten und einzigen deutschen Flugzeugträgers vor sich. Die Graf Zeppelin wird aber später nicht mehr fertiggestellt.
- 14. Dezember: Otto Hahn und Fritz Straßmann entdecken die natürliche Kernspaltung.
- 23. Dezember: Marjorie Courtenay-Latimer entdeckt in einem großen Fischfang den Quastenflosser.
- Konrad Zuse stellt die Zuse Z1 fertig.
[Bearbeiten] Kultur
- 16. Januar: Benny Goodman gibt sein berühmtes Carnegie Hall Konzert, an dem sich u. a. Musiker der Bands von Duke Ellington und Count Basie beteiligen
- 13. Februar: Uraufführung der Operette Les Petites Cardinales von Arthur Honegger am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 21. April: Furcht und Elend des Dritten Reiches, ein Theaterstück des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht, wird in einigen Szenen in Paris uraufgeführt
- 12. Mai: Uraufführung der heiteren Oper Schneider Wibbel an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Mathis der Maler von Paul Hindemith am Stadttheater in Zürich
- 24. November: Uraufführung der Oper Peer Gynt von Werner Egk an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin
- In den USA erscheint das erste Superman-Comic
[Bearbeiten] Sport
- 8. Januar: Rapid Wien gewinnt nach einem 3:1 gegen den FSV Frankfurt den DFB-Pokal
- 28. Januar: Auf der Reichsautobahn Frankfurt–Darmstadt bei Mörfelden) kommt der Rennfahrer Bernd Rosemeyer bei Weltrekordversuchen in einem Auto-Union-Rennwagen ums Leben: eine Windbö erfasste den Wagen bei ca. 400 km/h und wirft ihn gegen eine Brückenböschung
- Weniger als eineinhalb Stunden vor Rosemeyers tödlichem Unfall gelang Rudolf Caracciola mit Mercedes-Benz ein neuer Geschwindigkeitsweltrekord auf einer normalen Straße von 432,692 km/h
- 19. Mai: Der Mannheimer Eis- und Rollsport-Club (MERC, aus dem 1994 die Adler Mannheim Eishockey GmbH hervorging) wird gegründet.
- 19. Juni: Italien gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich
- 3. Juli:Hannover 96 wird zum ersten mal deutscher Fussballmeister.
- 21. Juli bis 24. Juli Erstbegehung der Eigernordwand durch Heinrich Harrer und Fritz Kasparek (Österreich), Anderl Heckmair und Ludwig Vörg (Deutsches Reich)
[Bearbeiten] Katastrophen
- 21. September: Ein großer Hurrikan trifft von Nordost Long Island (New York), 600 Todesopfer
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 2. Januar: Hans Herbjørnsrud, norwegischer Autor von Erzählungen und Kurzgeschichten
- 2. Januar: Goh Kun, südkoreanischer Politiker
- 3. Januar: Kel Carruthers, australischer Motorradrennfahrer
- 5. Januar: Terry Davis, britischer Politiker und Generalsekretär des Europarats
- 5. Januar: Juan Carlos I., spanisches Staatsoberhaupt, König
- 5. Januar: Ngugi wa Thiong'o, kenianischer Schriftsteller und Kulturwissenschaftler
- 6. Januar: Mario Luis Rodríguez Cobos, argentinischer Schriftsteller
- 6. Januar: Karl-Heinz Kunde, deutscher Radrennfahrer
- 6. Januar: Jozef Golonka, slowakischer Eishockeyspieler und -trainer
- 6. Januar: Adriano Celentano, italienischer Sänger und Schauspieler
- 7. Januar: Christfried Berger, deutscher evangelischer Theologe († 2003)
- 7. Januar: Patrick John, dominicanischer Politiker und Ministerpräsident von Dominica
- 7. Januar: Rauno Aaltonen, finnischer Rallye-Rennfahrer
- 7. Januar: Roland Topor, französischer Autor, Schauspieler und Maler († 1997)
- 10. Januar: Samir Khalil Samir, ägyptischer Islamwissenschaftler, Semitist, Orientalist und katholischer Theologe
- 10. Januar: Renate Schostack, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 10. Januar: Donald Ervin Knuth, emeritierter Professor für Informatik an der Stanford University
- 11. Januar: Arthur Scargill, Gründer der Socialist Labour Party
- 11. Januar: Fischer Black, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler († 1995)
- 13. Januar: Daevid Allen, australischer Rockmusiker
- 13. Januar: Richard Anthony, französischer Sänger
- 13. Januar: Shiv Kumar Sharma, indischer Santurvirtuose
- 14. Januar: Jack Jones, US-amerikanischer Sänger
- 16. Januar: Adolf Beck, bayerischer Politiker und MdL
- 16. Januar: Hermann Seimetz, deutscher Politiker und MdL
- 18. Januar: Anthony Giddens, britischer Soziologe
- 18. Januar: Werner Olk, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Januar: Hartwig Henze, Richter am Bundesgerichtshof
- 19. Januar: Manfred Osten, deutscher Autor und Kulturhistoriker
- 21. Januar: Wolfman Jack, US-amerikanischer Discjockey († 1995)
- 23. Januar: Georg Baselitz, deutscher Maler und Bildhauer
- 23. Januar: Theo-Ben Gurirab, Premierminister der Republik Namibia
- 24. Januar: Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie († 1986)
- 25. Januar: Leiji Matsumoto, japanischer Mangaka
- 25. Januar: Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Sänger, Poet und Schauspieler († 1980)
- 25. Januar: Etta James, US-amerikanische R&B, Blues und Gospel-Sängerin
- 26. Januar: Carl-Detlev Freiherr von Hammerstein, deutscher Politiker
- 28. Januar: William Voltz, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 29. Januar: James Jamerson, US-amerikanischer Bassist († 1983)
- 31. Januar: Lynn Carlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Januar: Eike Reuter, deutscher Kirchenmusiker, Landeskirchenmusikdirektor von Thüringen († 2005)
- 31. Januar: Beatrix, Königin der Niederlande
[Bearbeiten] Februar
- 1. Februar: Jimmy Carl Black, US-amerikanischer Schlagzeuger und Sänger
- 1. Februar: Edith Mathis, Schweizer Sopranistin
- 2. Februar: Sergio Ortega, chilenischer Komponist und Pianist († 2003)
- 2. Februar: Ian Brady, ging als Moormörder in die englische Kriminalgeschichte ein
- 3. Februar: Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 4. Februar: Ralph Bellamy, australischer Ingenieur und Rennwagen-Konstrukteur
- 5. Februar: John Guare, US-amerikanischer Bühnenautor
- 7. Februar: Friedrich Karl Barth, Pfarrer und Liedautor
- 11. Februar: Mohamed Gammoudi, tunesischer Leichtathlet
- 13. Februar: Oliver Reed, britischer Schauspieler († 1999)
- 13. Februar: Carmela Corren, israelische Schlagersängerin
- 16. Februar: John Corigliano, US-amerikanischer Komponist
- 18. Februar: Elke Erb, deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin
- 18. Februar: Louis-Marie Billé, Erzbischof von Lyon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2002)
- 18. Februar: István Szabó, ungarischer Filmregisseur
- 19. Februar: Josef Duchač, deutscher Politiker
- 19. Februar: Oliver Taylor, australischer Boxer
- 20. Februar: Inge Lønning, norwegischer Theologe und konservativer Politiker
- 20. Februar: Richard Beymer, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Lester Bird, antiguanischer Politiker
- 22. Februar: Christa Luft, deutsche Politikerin, Wirtschaftsministerin
- 22. Februar: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister († 1996)
- 23. Februar: Paul Morrissey, US-amerikanischer Filmregisseur
- 24. Februar: Jürgen Günther, deutscher Comiczeichner
- 24. Februar: Philip Knight, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Nike Inc
- 24. Februar: Julius Arthur Hemphill, us-amerikanischer Jazzmusiker († 1995)
- 25. Februar: Herb Elliott, australischer Mittelstreckenläufer
- 25. Februar: Reinhold Wosab, deutscher Fußballspieler
- 26. Februar: Hans Haid, österreichischer Volkskundler, Bergbauer und Mundartdichter
- 26. Februar: Mark Sopi, albanischer, römisch-katholischer Bischof († 2006)
- 28. Februar: Willie Bobo, US-amerikanischer Jazz-Perkussionist († 1983)
- 28. Februar: Klaus Staeck, politischer Graphiker
[Bearbeiten] März
- 1. März: Adi Rinner, österreichischer Komponist und Dirigent
- 2. März: Egon Matzner, österreichischer Volkswirtschaftler und Finanzwissenschaftler († 2003)
- 2. März: Ricardo Lagos, chilenischer Präsident
- 3. März: Bruno Bozzetto, italienischer Cartoonanimator
- 4. März: Werner Jacob, deutscher Organist und Komponist
- 4. März: Adam Daniel Rotfeld, polnischer Politiker
- 4. März: Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer
- 7. März: David Baltimore, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 7. März: Aristide Guarneri, italienischer Fußballspieler
- 8. März: Friedrich Laux, deutscher Prähistoriker
- 8. März: Tom Nicholas, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger
- 9. März: Lill Babs, schwedische Schlagersängerin
- 10. März: Peter Bossard, Schweizer Politiker und Unternehmer († 2001)
- 11. März: Christian Wolff, deutscher Schauspieler
- 13. März: Hans-Joachim Hespos, deutscher Komponist und Verleger
- 14. März: Glauber Rocha, brasilianischer Filmregisseur († 1981)
- 14. März: Günter Harder, deutscher Mathematiker
- 14. März: Angus MacLise, US-amerikanischer Schlagzeuger, Komponist, Dichter und bildender Künstler († 1979)
- 15. März: Charles Lloyd, us-amerikanischer Jazz-Saxophonist und Flötist
- 15. März: Jürgen Schweinebraden, Galerist und Publizist
- 15. März: Dieter Hömig, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 16. März: Gus Anton, deutscher Dirigent und Komponist
- 17. März: Rudolf Chametowitsch Nurejew, russisch-österreichischer Ballett-Tänzer († 1993)
- 17. März: Keith Michael Patrick O'Brien, Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh und Kardinal
- 18. März: Álfrún Gunnlaugsdóttir, isländische Schriftstellerin
- 18. März: Charley Pride, US-amerikanischer Country-Sänger
- 21. März: Fritz Pleitgen, deutscher Journalist und ehemaliger Intendant des WDR
- 23. März: Federica de Cesco, Schweizer Schriftstellerin
- 24. März: David Irving, britischer Historiker und Holocaustleugner
- 24. März: Steve Kuhn, US-amerikanischer Jazzpianist
- 24. März: Holger Czukay, deutscher Musiker
- 25. März: Dietrich Stobbe, deutscher Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin
- 25. März: Daniel Buren, französischer Maler und Bildhauer
- 25. März: Hoyt Axton, US-amerikanischer Country-Musiker († 1999)
- 26. März: Anthony James Leggett, Professor für Physik und Nobelpreisträger
- 27. März: Hansjörg Schneider, schweizerischer Schriftsteller und Dramatiker
- 30. März: Klaus Schwab, schweizerischer Wirtschaftswissenschaftler, Gründer des Weltwirtschaftsforums
- 31. März: Dietmar Schlee, deutscher Politiker († 2002)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Ali MacGraw, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. April: Ralf Petersen, deutscher Komponist
- 2. April: Hans-Michael Rehberg, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 2. April: Martine Franck, belgische Fotografin
- 7. April: Freddie Hubbard, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 2008)
- 7. April: Spencer Dryden, US-amerikanischer Schlagzeuger († 2005)
- 7. April: Edmund Brown jr., US-amerikanischer Jurist und Politiker
- 8. April: Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger
- 8. April: Thomas Langhoff, deutscher Theaterregisseur
- 8. April: Günter Schubert, deutscher Schauspieler († 2008)
- 9. April: Wiktor Tschernomyrdin, russischer Politiker
- 10. April: Denny Zeitlin, US-amerikanischer Jazzpianist und Psychiater
- 11. April: Kurt Moll, deutscher Opernsänger
- 11. April: Eckart Kuhlwein, deutscher Politiker
- 11. April: Franz Nuscheler, deutscher Politologe
- 12. April: Norman Paech, deutscher Völkerrechtler, Professor und MdB
- 13. April: Klaus Lehnertz, deutscher Leichtathlet
- 14. April: Bruce Alberts, US-amerikanischer Biochemiker und Präsident der National Academy of Sciences
- 15. April: Manfred Zucker, deutscher Schachproblemkomponist
- 15. April: Walter Scholz, deutscher Trompeter (volkstümliche Musik)
- 17. April: Teddy Parker, deutscher Sänger und Rundfunkmoderator
- 18. April: Hannes Androsch, österreichischer Politiker, Unternehmer
- 18. April: Roberto Anzolin, italienischer Fußballspieler
- 20. April: Betty Cuthbert, australische Leichtathletin
- 20. April: Manfred Kinder, deutscher Leichtathlet
- 24. April: Michael Koser, deutscher Schriftsteller
- 26. April: Ellen Schlüchter, deutsche Rechtswissenschaftlerin († 2000)
- 26. April: Heinz Strehl, deutscher Fußballspieler († 1986)
- 26. April: Duane Eddy, US-amerikanischer Gitarrist
- 27. April: Reinhard von Schorlemer, deutscher Politiker
- 29. April: Alfredo Del Mónaco, venezolanischer Komponist
- 29. April: Klaus Voormann, deutscher Musiker und Grafiker
- 30. April: Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler († 2004)
- 30. April: Larry Niven, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Renate Köhler, rechtsextreme Politikerin (DVU)
- 2. Mai: Moshoeshoe II., König von Lesotho († 1996)
- 3. Mai: Umar Abd ar-Rahman, ägyptischer Kleriker
- 8. Mai: Jean Giraud, franko-belgischer Comic-Zeichner
- 10. Mai: Manuel Santana, spanischer Tennisspieler
- 10. Mai: Marina Vlady, französische Schauspielerin
- 11. Mai: Carla Bley, US-amerikanische Musikerin und Komponistin
- 13. Mai: Giuliano Amato, italienischer Politiker; Ministerpräsident
- 13. Mai: Horst Tappe, deutscher Fotograf († 2005)
- 15. Mai: Mireille Darc, französische Schauspielerin
- 16. Mai: Albrecht Müller, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Monique Laederach, Schweizer Schriftstellerin und Literaturkritikerin († 2004)
- 16. Mai: Ivan Sutherland, US-amerikanischer Pionier der Computergrafik
- 18. Mai: Erich Arndt, deutscher Tischtennisspieler
- 18. Mai: Ole Haldrup, deutscher Arzt und Limerickautor
- 20. Mai: Astrid Kirchherr, Fotografin und Künstlerin
- 21. Mai: Urs Widmer, Schweizer Schriftsteller
- 22. Mai: Alain Gagnon, kanadischer Komponist und Musikpädagoge
- 23. Mai: Gisela Babel, deutsche Politikerin und MdB
- 23. Mai: Daniel Humair, Schweizer Jazz-Schlagzeuger
- 24. Mai: Kai Simons, finnischer Mediziner und Biochemiker
- 24. Mai: Tommy Chong, Schauspieler und Musiker
- 25. Mai: John Davies, neuseeländischer Leichtathlet, Olympiamedaillengewinner († 2003)
- 25. Mai: Raymond Carver, US-amerikanischer Autor von Kurzgeschichten und Gedichten († 1988)
- 26. Mai: Jaki Liebezeit, deutscher Schlagzeuger
- 26. Mai: Teresa Stratas, kanadische Sopranistin griechischer Abstammung
- 26. Mai: William Bolcom, US-amerikanischer Komponist
- 26. Mai: Peter Westbury, britischer Autorennfahrer
- 27. Mai: Christian Federico von Wernich, deutsch-argentinischer Priester
- 28. Mai: Prince Buster, jamaikanischer Ska-Musiker
- 28. Mai: Jerry West, US-amerikanischer Basketballspieler
- 30. Mai: Hanns-Ekkehard Plöger, deutscher Rechtsanwalt und Notar († 2005)
- 31. Mai: John Prescott, britischer Politiker, stellvertretender Premierminister
[Bearbeiten] Juni
- 1. Juni: Carlo Kardinal Caffarra, Erzbischof von Bologna
- 5. Juni: Karin Balzer, deutsche Leichtathletin
- 7. Juni: Joel Blahnik, US-amerikanischer Komponist und Lehrer
- 9. Juni: Charles Wuorinen, US-amerikanischer Komponist
- 10. Juni: Alexander von Stahl, deutscher Jurist
- 10. Juni: Hans-Joachim Girlich, deutscher Mathematiker
- 11. Juni: Peter Eigen, deutscher Jurist
- 12. Juni: Stu Martin, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger († 1980)
- 13. Juni: Myroslaw Skoryk, ukrainischer Komponist
- 15. Juni: